Fertigprodukte für die Hotelküche sind umstritten. Während viele Hoteliers und Gastronomen ihren Einsatz verschweigen, sprechen andere offen über den Nutzen hochwertiger vorgefertigter Produkte. Aber geht diese Effizienz auf Kosten der Authentizität?
Die Hotelküche ist für die Gäste vor allem ein Ort, an dem das Handwerk des Kochens zelebriert wird. Hinter der Kulisse spielen jedoch betriebswirtschaftliche Aspekte und Service eine immer größere Rolle. Täglich stehen Küchenchefs vor der Herausforderung, ihren Gästen ein kulinarisches Erlebnis zu bieten und zugleich effizient und wirtschaftlich zu arbeiten. Die Anforderungen an moderne Hotelküchen sind entsprechend hoch: Hier muss man flexibel auf Wünsche der Gäste, ihre Ernährungspräferenzen und Unverträglichkeiten reagieren sowie innovative Gerichte kreieren.
Zugleich gilt es, stets die betriebswirtschaftlichen Kennzahlen im Blick zu behalten. Das ist oft die größte Herausforderung: „Weil sich die Branche in einer angespannten Situation befindet, wird die Nachfrage nach Tiefkühlprodukten im Außer-Haus-Markt weiter stark bleiben. Personalmangel, Kostensteigerungen und wachsende Anforderungen der Gäste erhöhen die Komplexität für die Gastronomie, die wirtschaftliche und gleichzeitig attraktive Lösungen für ihre Speisekarten finden muss“, betont Sabine Eichner, Geschäftsführerin des Vereins Deutsches Tiefkühlinstitut. „Wir gehen davon aus, dass der Absatz von Tiefkühl-Convenience-Produkten in der Gastronomie 2024 weiter gewachsen ist und sich dies auch 2025 fortsetzen wird.“

Im Fokus: Effizientere Abläufe
Doch was bedeutet Convenience in der Hotelküche? Ist der Einsatz dieser Produkte eine sinnvolle Unterstützung oder mindert er das kulinarische Erlebnis? Um diese Fragen zu beantworten, lohnt es sich, einen genaueren Blick in das Innere von Hotelküchen zu werfen…
>> Mehr dazu erfahren Sie in der neuen Tophotel Ausgabe 3-4/2025.
