Trotz voreiliger Jubelmeldungen zu einem vermeintlichen Winterrekord bei den Übernachtungen zeigt sich die Stimmung bei den Betrieben schlechter als im Vorjahr. Vor allem die späten Ostertage und die damit verbundene lange Saison führen zu Bedenken bei der Auslastungserreichung. Fast zwei Drittel der Betriebe plant trotz besserer Schneesituation als im Vorjahr noch vor Ostern zu schließen. Die Kostensteigerungen, insbesondere im Mitarbeiterbereich, bleiben – wie auch im letzten Winter zur selben Zeit – die größten Herausforderungen der Tourismusakteure.
„Die touristische Stimmung bleibt trotz erheblicher Steigerungen der Mitarbeiterkosten und der unsicheren Buchungslage des diesjährig langen Winters weitgehend positiv“, erklärt Helmut List, Managing Partner bei Kohl > Partner.
Stimmungsbild gesamt: Zum Vorjahr eher getrübt
Auf einer Skala von 1 (pessimistisch) bis 5 (optimistisch) ergab die Umfrage im letzten Jahr einen überaus optimistischen Durchschnittswert von 4,3, während sie dieses Jahr auf 3,4 gesunken ist. Dies zeigt, dass die Branche trotz erfreulichem Winterstart skeptisch auf die zweite Winterhälfte blickt.
