
Von besonderer Bedeutung für HotellerieSuisse ist die Annahme des Mehrheitsantrages der Vorlage 24.096. Kantonale oder gar kommunale Mindestlöhne untergraben die bewährte Sozialpartnerschaft in der Schweiz. Es gilt, eine Zersplitterung der Arbeitsbedingungen zu verhindern, welche den Willen der Sozialpartner missachtet – jener Partner, die die Gegebenheiten und Bedürfnisse der jeweiligen Branche genau kennen.
Die Vorlage 18.455 hingegen ist klar abzulehnen. Das Kriterium der Parteivereinbarung fördert die Scheinselbstständigkeit. Die finanziellen Folgen unzureichender sozialer Absicherung trägt am Ende die Allgemeinheit. Statt echtes Unternehmertum zu fördern, begünstigt die Vorlage einseitig bestimmte Geschäftsmodelle – insbesondere die international tätige Plattformökonomie. Dies untergräbt die Fairness auf dem Arbeitsmarkt und schafft ungleich lange Spiesse zwischen den Arbeitgebern.
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